Endokarditisprophylaxe

Eine bakterielle, infektiöse Endokarditis (Herzinnenhaut- entzündung) ist auch in Zeiten heutiger moderner Medizin ein schweres Krankheitsbild mit einer hohen Sterblichkeit. Eine konsequente Mund- und Zahnhygiene ist ein wichtiger Baustein, damit es nicht zu einer Endokarditis kommen kann.

Menschen mit angeborenen oder erworbenen Herzfehlbildungen haben ein teilweise drastisch erhöhtes Risiko, an einer solchen Endokarditis zu erkranken.

Für die Gruppe mit dem höchsten Risiko, an einer Endokarditis schwer oder lebensbedrohlich zu erkranken, gilt auch nach den im Spätjahr 2007 neu aufgestellten Leitlinien zur Prophylaxe der infektiösen Endokarditis die Empfehlung einer prophylaktischen antibiotischen Behandlung unter bestimmten Umständen.

Nähere Informationen lesen Sie in den Stellungnahmen
der American Heart Association (AHA) (PDF, 612 KB), bzw.
der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung (DGK) und der Paul-Ehrlich Gesellschaft für Chemotherapie (PDF, 578 KB).

Als zoombare Abbildung sehen Sie nebenstehend den neuen Endokarditispass (Druck im März 2008, zu bestellen bei der Deutschen Herzstiftung).

Positionspapier zur Prophylaxe der infektiösen Endokarditis

Informationsbroschüre
Positionspapier zur Prophylaxe der infektiösen Endokarditis (PDF 580 KB)

Endokarditis-Ausweis entsprechend der neuen Leitlinien

Endokarditis-Ausweis entsprechend der neuen Leitlinien (PDF 170 KB)

Endokarditis-Prophylaxe: nur noch für Hochrisikopatienten

Die Informationsbroschüre
Endokarditis-Prophylaxe: nur noch für Hochrisikopatienten können Sie direkt bei der Deutschen Herzstiftung e. V. kostenlos bestellen.